Wachstumswerte
Aktien von Unternehmen, die besonders hohe Zukunftsaussichten haben, was das
Umsatz- und Gewinnwachstum angeht. Wachstumswerte werden z. B. im Neuen Markt
oder an der EASDAQ gehandelt.
Währungsrisiko
Risiko einer Anlage, das durch mögliche Wechselkursveränderungen verursacht
wird.
Wall Street
Synonym für den US-amerikanischen Aktienmarkt. Abgeleitet vom Sitz der
New Yorker Börse, die sich an der Wall Street, einer Straße in Manhattan,
befindet.
Wandelanleihe
siehe Wandelobligation
Wandelobligation
Festverzinsliches Wertpapier, emittiert von einer Aktiengesellschaft. Dieses
verbrieft dem Eigentümer das Recht, diese Anleihe ab einem bestimmten Zeitpunkt
in einem vorgegebenen Verhältnis in Aktien der betreffenden Aktiengesellschaft
zu tauschen.
Warenterminbörse
Börse, an der Warentermingeschäfte gehandelt werden, z. B. auf Kakao
oder Metalle.
Warenterminkontrakt
Terminkontrakt, der sich auf eine festgelegte Menge einer Ware bezieht.
Warrant
siehe Optionsschein
Wechselkurs
Das Austauschverhältnis einer Währung gegenüber einer anderen,
z. B. US-Dollar/EURO.
Wertermittlung
Die Wertermittlung bei einer Immobilie dient der Ermittlung des Verkehrswertes,
der häufig die Grundlage für den Kaufpreis eines Hauses bildet, und
der Ermittlung des Beleihungswertes. Unter Beleihungswert wird der auf Dauer
erzielbare Verkaufswert (nicht zu verwecheln mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten)
verstanden. Der Beleihungswert ist ein zentraler Begriff des Realkredites und
dient der Ermittlung der Beleihungsgrenze sowie der längerfristigen Risikobeurteilung
durch die Bank und ist damit Teil der Kreditentscheidung. Während der Verkehrswert
im wesentlichen stichtagsbezogen ermittelt wird, wird beim Beleihungswert auf
den langfristig erzielbaren Verkaufspreis abgestellt, da das bewertete Objekt
in der Regel für viele Jahre als Kreditsicherheit dienen soll. Der Beleihungswert
liegt daher häufig niedriger als der Verkehrswert.
Bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen wird der Beleihungswert
nach dem Sachwert, der sich aus Boden- und Gebäudewert zusammensetzt, ermittelt.
Bei der Ermittlung des Gebäudewertes wird ein gewisser Sicherheitsabstand
zu den jeweils aktuellen Herstellungskosten gewahrt.
Bei Mehrfamilienhäusern und sonstigen Renditeobjekten wird der Beleihungswert
auf Basis des Sach- und Ertragswertes bestimmt, wobei der Ertragswert im Vordergrund
steht. Dieser orientiert sich an den auf Dauer erzielbaren Mieteinnahmen.
Wertpapiere
Wertpapiere ist eine Sammelbezeichnung für Urkunden, die ein Vermögensrecht
verbriefen. Zu Wertpapieren, auch Effekten genannt, zählt man in erster
Linie Aktien, Renten, Fonds und Optionsscheine.
Wertpapierkennnummer
Sechsstellige Zahl, die Wertpapieren zugeordnet wird und der eindeutigen Identifizierung
dient.
Wertpapierpensionsgeschäfte
Bei einem Wertpapierpensionsgeschäft kauft die Deutsche Bundesbank bzw.
die Europ. Zentralbank Wertpapiere, wobei sich sich verpflichtet, diese später
zurückzugeben.
Wertpapierpensionssatz
Zinssatz, den die Deutsche Bundesbank bzw. die Europ. Zentralbank den Kreditinstituten
für die zwischenzeitliche Liquiditätsgewährung in Form von Wertpapierpensionsgeschäften
in Rechnung stellt. Er gehört zu den sog. Leitzinssätzen. Gewöhnlich
liegt dieser zwischen dem Diskont- und Lombardsatz, seit 1985 ist er zum eigentlichen
Leitzinssatz avanciert.
Widerstandslinie
siehe Unterstützungslinie.
Window Dressing
Eine gesetzlich nicht reglementierte Art der Kursmanipulation durch Kapitalanlagegesellschaften
oder andere Kapitalsammelstellen, die vor Bilanz- und somit Bewertungsstichtagen
dazu dient, die Kurse nach oben zu treiben. Man nennt dieses Vorgehen auch "Bilanzkosmetik".
WKN
Wertpapierkennnummer
Wohnrecht
Im Grundbuch unter Abteilung II eingetragenes Recht zugunsten eines Dritten
auf Bewohnung eines Objektes auf Lebenszeit. Dieses Recht ist nicht veräußer-
oder vererbbar und stellt meist eine wertmindernde Belastung dar.
Copyright
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