V
Valuta

Tag der Geschäftserfüllung; in Deutschland i. d. R. zwei Tage nach Geschäftsabschluß.


Variabel verzinsliche Anleihe

(engl.: Floating Rate Note); Bezeichnung für Finanzierungsinstrumente, die im Gegensatz zu traditionellen Anleihen immer nur für einen bestimmten Zeitraum (zum Beispiel 3 oder 6 Monate) einen an kurzfristige Geldmarktsätze gekoppelten festen Mindestzins vorsehen.


Variable Kurse

An den Wertpapierbörsen werden Kurse der Aktien von großen Publikumsgesellschaften, die sogenannten Standardpapiere, fortlaufend notiert (Fortlaufende Notierung).


VDAX

Größe, die die durchschnittliche implizierte Volatilität ausgewählter Optionen auf den DAX angibt.
D. h. der VDAX drückt die vom Terminmarkt erwartete Schwankungsbreite des DAX für eine konstante Restlaufzeit von 45 Tagen aus.


Vega

Vega ist eine dynamische Kennzahl, die die Veränderung des Options- bzw. Optionsscheinpreises in Abhängikeit von der Veränderung der Volatilität angibt. In der Literatur wird Vega auch als Kappa, Lamba oder Sigma benannt.


Veräußerungsgewinn

Realisierter, steuerfreier Gewinn aus einem Wertpapiergeschäft nach Ablauf der zwölfmonatigen Spekulationsfrist.


Verfalltag/Expiration Date

Jede Option bzw. jeder Optionsschein hat eine begrenzte Laufzeit. Der Verfalltag markiert das Ende dieser Laufzeit.


Verkaufsoption

siehe Put-Option


Verkehrswert

Bezogen auf Immobilien: Der Verkehrswert wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstandes der Wertminderung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre.


Versicherungen

siehe Gebäudeversicherungen.


Verwässerungsschutz

Oftmals ist die Option bzw. der Optionsschein gegen Preisänderungen aus Kapitalmaßnahmen geschützt.


Vinkulierte Namensaktie

Sonderform der Namensaktie, bei der Übertragung des Eigentumsrechtes ist zusätzlich die Zustimmung der Aktiengesellschaft erforderlich.


Volatilität

Die Volatilität gibt die Streuung des Basiswertes um seinen Mittelwert über einen festgelegten Zeitraum ( z. B. 100 oder 300 Tage) an und gilt als Kriterium zur Beurteilung des Risikos des Basiswertes. Man unterscheidet zwischen impliziter Volatilität und historischer Volatilität. Häufig wird die Standardabweichung der logarithmierten Differenzen der Kursänderungen des Basiswertes als Volatilitätsmaß benutzt.
Weitere Begriffe: Bewertungsmodelle, Vega.


Vollfinanzierung

Von einer Vollfinanzierung spricht man normalerweise dann, wenn die Gestehungskosten einer Immobilie ohne Eigenmittel (Eigenkapital), d.h. zu 100% fremdfinanziert werden.


Vorbörse

Wertpapierhandel vor der offiziellen Börseneröffnung.


Vorkaufsrecht

Wer das Recht auf Vorkauf einer Immobilie eingeräumt bekommen hat, kann dies ausüben, sobald derjenige, der es ihm eingeräumt hat, mit einem Dritten einen Kaufvertrag über die Wohnung geschlossen hat. Das Vorkaufsrecht kann entweder vertraglich eingeräumt worden sein, als rein schuldrechtliches Vorkaufsrecht, oder aber als sogenanntes dingliches Vorkaufsrecht auch in das Grundbuch eingetragen worden sein.


Vorlaufzeit

die Zeit von heute bis zum Anpassungstermin Ihrer bestehenden Immobilienfinanzierung.


Vorzugsaktien

Aktien, die mit bestimmten Vorrechten (i. d. R. zeitliche bzw. betragsmäßige Dividendenvorzüge) ausgestaltet sind. Vorzüge hinsichtlich des Stimmrechts (sog. Mehrstimmrechtsaktien) sind grundsätzlich unzulässig.


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