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S & P 500

Der Standard & Poor´s 500 Aktienindex ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Kursindex, der von der Standard & Poor´s Corporation auf der Basis von ca. 500 an der New Yorker Stock Exchange (NYSE), der American Stock Exchange (AMEX) und im NASDAQ (National Association of Securities Dealers Automated Quotations) gehandelten US-amerikanischen Aktiengesellschaften errechnet wird. Der Anteil des S & P 500 an der Marktkapitalisierung der NYSE beträgt ca. 80 %.


Schätzungsgebühren

Auch: Taxkosten. Für die Objektbewertung werden dem Darlehensnehmer Gebühren in Rechnung gestellt und im allgemeinen bei der Auszahlung des Darlehens einbehalten.


Schlußkurs

Letzter an einem Handelstag an einer Börse offiziell festgestellter Kurs für einen dort notierten Wert.


Schottenring

Synonym für die österreichische Wertpapierbörse.


Schuldverschreibung

Urkunde, in der sich der Aussteller den Inhabern gegenüber zur Rückzahlung der geliehenen Geldsumme und einer laufenden Verzinsung oder einer sonstigen Leistung verpflichtet.


Schwach/Schwächer

Bezeichnet die Tendenz eines Börsentages, an dem die Notierungen deutlich nachgeben bzw. verlieren.


SDAX

Der SDAX ist ein minütlich ermittelter (Performance)Index. Er setzt sich zusammen aus den nach dem DAX und MDAX einhundert größten inländischen Aktien.


SEC

Abk. für Securities and Exchange Commission, oberste Wertpapier- und Börsenkommission der USA, die den gesamten US-Wertpapiermarkt beaufsichtigt.


Sehr fest

Kursentwicklung eines Börsentages, der von deutlichen Kurssteigerungen und lebhaften Umsätzen geprägt ist.


Sekundärmarkt

Siehe Primärmarkt.


Sell Off

Bezeichnung für eine Flut von Verkaufsorders.


Sell Out

Ausverkauf, d. h. panikartige Verkäufe von Wertpapieren, die kräftige Kursverluste zur Folge haben.


SEM-Index

Der SEM-Index wurde Anfang 1999 vom Verband der Halbleiterunternehmen SEMI als Branchenindex gegründet.


Settlement Price

Offizieller Schlußpreis, der durch das Clearinghaus festgesetzt wird und der zur Abrechnung der offenen Positionen sowie für die Limits des folgenden Tages dient.


Shareholder Value

Konzept der Unternehmensführung, das auf die Steigerung des Aktionärsvermögen ausgerichtet ist.


Sharpe Ratio

Mißt die durchschnittliche jährliche Überschußrendite in Bezug auf das eingegangene Risiko, wobei Risiko gleich Volatilität gesetzt wird. Je höher die Sharpe Ratio, umso besser hat sich die Investition zu seinem Risikopotential entwickelt.


Short-Covering

Das Ausgleichen von Short-Positionen durch Eindecken mit Käufen.


Short-Hedge

Absicherung gegen Preisschwankungen durch Eingehen einer Verkaufsposition im Termin- oder Optionsmarkt.


Short of the Basis

Bezeichnung für einen Kauf am Terminmarkt, der einem Verkauf von Kassaware gegenübergestellt wird.


Short Position

Ein Investor, der eine Option bzw. einen Optionsschein verkauft, hält eine Short Position. Bei Futures hält der Verkäufer des Futures eine Short Position. Er muss bei Fälligkeit das Gut liefern.
Gegensatz: Long Position.


Short Selling

Englische Bezeichnung für Leerverkauf.


SICAV

Die SICAV ist eine besonders in Frankreich und Luxemburg gebräuchliche Aktiengesellschaft, die über Gesellschaftsorgane sowie über ein Mindestkapital verfügt.


Sicherungszweckerklärung

siehe Zweckerklärung.


Sigma

siehe Vega


Skontro

Unter Skontro versteht man ein Hilfsbuch eines Kursmaklers zur Kursfeststellung.


Small Caps

Aktien der sog. "zweiten oder dritten Reihe". Also Gesellschaften, deren Streubesitz lediglich zwischen 25 und 250 Millionen Euro liegt.


SMI

Abk. für Swiss Market Index. Ist ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Kursindex, dem 20 bis 24 Aktien sowie Genußscheine Schweizer Unternehmen, die auch von Ausländern gehalten werden können, zugrunde liegen.


SOFFEX

Abk. für Swiss Options and Financial Futures Exchange. Schweizer Terminbörse, die ihre Geschäftstätigkeit im Frühjahr 1988 augenommen hat. An der SOFFEX werden Optionskontrakte auf elf Schweizer Aktien sowie auf Partizipationsscheine gehandelt.


Sondereigentum

Sondereigentum ist das Alleineigentum an einer bestimmten Wohnung oder an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumlichkeiten (z. B. Keller) (= Teileigentum).


Sondernutzungsrecht

Durch Vereinbarung der Wohnungseigentümer, die im Grundbuch eingetragen wird, kann der Gebrauch des gemeinschaftlichen Eigentums einer Gruppe zur ausschließlichen Nutzung zugeordnet werden (z. B. Ausschließliches Nutzungsrecht an einer Gartenteilfläche, Gartensondernutzungsrecht ).


Sondervermögen

Das bei Kapitalanlagegesellschaften (Investmentgesellschaften) gesamte, eingezahlte Vermögen abzüglich eventueller Verbindlichkeiten. Dieses ist streng vom Vermögen der jeweiligen Gesellschaft getrennt.


Spekulationssteuer

Spekulationssteuer fällt im Rahmen der Einkommensteuer an, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung von Wertpapieren nicht mehr als zwölf Monate liegen.


Spezialfonds

Investmentfonds, die i. d. R. ausschließlich für einen Anleger aufgelegt werden und deren Anlagepolitik sich nach dessen individuellen Vorgaben richtet.


Spin-Off

Ausgliederung eines Unternehmensteils mit dem Ziel, dieses als rechtlich selbständiges Unternehmen an die Börse zu bringen.


Spot Price

Aktueller Kurs.


Spread

Auch Bid-Ask-Spread genannt: Spanne zwischen dem Geld- und dem Briefkurs.


Squeeze-out

Herausdrängen von Minderheitsaktionären. Hält ein Aktionär mindestens 95 % eines Unternehmens, darf er gemäß dem Entwurf zum neuen Übernahmegesetz von den ver-bleibenden Aktionären verlangen, dass sie ihm ihre Anteile gegen eine angemessene Barabfindung abgeben. Diese Regelung erleichtert beispielsweise ein Going Private.
Das Übernahmegesetz soll 2002 in Kraft treten.


Stakeholder Value

Konzept, welches nicht nur auf die Steigerung des Aktionärsvermögen ausgerichtet ist sondern zusätzlich die Interessen aller Anteilseigner - also auch Mitarbeiter - versucht, zu berücksichtigen.


Stammaktien

Sie verbriefen die gewöhnlichen gesetzlichen und satzungsmäßigen Aktionärsrechte.
Gegensatz: Vorzugsaktien.


Standardwerte

Umsatzstarke Aktien großer Unternehmen, auch Blue Chips genannt.


Stillhalter

Der Verkäufer einer Option wird als Stillhalter bezeichnet. Während der Käufer ein Wahlrecht hat, übernimmt der Stillhalter die Verpflichtung, auf Anforderung des Käufers die vereinbarte Leistung zu erbringen.


Stimmrecht

Recht des Aktionärs, an der Beschlußfassung in der Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft mitzuwirken. Jeder Aktionär kann das Kreditinstitut, bei dem er seine Aktien verwahren läßt, zur Ausübung seines Stimmrechtes bevollmächtigen.


Stochastik

Technischer Indikator. Die Stochastik gibt die Lage eines Kurses innerhalb der gerade vorherrschenden Schwankungsbreite eines festgelegten Zeitraums an.


Stop buy Order

Kaufauftrag, der billigst ausgeführt wird, sobald der Kurs (Preis) ein gesetztes Limit erreicht oder überschreitet.
Gegensatz: Stop loss Order.


Stop loss Order

Verkaufauftrag, der bestens ausgeführt wird, sobald der Kurs (Preis) ein gesetztes Limit erreicht oder unterschreitet.
Gegensatz: Stop buy Order.


Streubesitz

Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien einer Aktiengesellschaft.


Strike-Preis

siehe Basispreis


Stückaktien

nennwertlose Aktien


Stückelung

Gibt an, auf welchen Nennwert die einzelnen Abschnitte einer Anleihe oder die Aktien einer Gesellschaft lauten.


Stückzinsen

Stückzinsen sind Zinsen, die auf die Zeit zwischen dem letzten Zinstermin und dem Tag vor der Geschäftserfüllung (i. d. R. zwei Börsentage nach Handelsabschluß) entfallen, jedoch noch nicht der fällige Zins. Stückzinsen sind z. B. beim Erwerb von festverzinslichen Wertpapieren zu entrichten.


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