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Länderanleihe

Festverzinsliche Wertpapiere, von den Bundesländern emittiert.


Lamda

siehe Vega


Langläufer

Bezeichnung für festverzinsliche Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von zehn und mehr Jahren.


Lastenfreistellung

Bei Erwerb einer neuen oder einer gebrauchten Eigentumswohnung werden im Grundbuch zu Lasten des Veräußerers Grundpfandrechte eingetragen sein. Die Freistellung von diesen Grundpfandrechten und möglicherweise auch noch anderen im Grundbuch eingetragenen Lasten muss im notariellen Erwerbsvertrag ausdrücklich und deutlich geregelt sein und muss dem Notar vor Kaufpreisfälligkeit vorliegen.


Laufzeit

1. Wertpapiere: Bei festverzinslichen Wertpapieren ist die Laufzeit der Zeitraum bis zur Rückzahlung.
2. Optionen: Bei Optionen und Optionsscheinen ist die Laufzeit der Zeitraum vom Tag seiner Begebung bis zu dem Tag, an dem das Ausübungsrecht erlischt (siehe auch Ausübungsfrist).
3. Darlehen: Die Laufzeit eines Darlehens umfasst den Zeitraum vom Vertragsabschluss bis zur vollständigen Rückzahlung. Darlehen der Hypothekenbanken haben Laufzeiten von durchschnittlich 30 Jahren (zum Vergleich: 2 % Tilgung p.a. = ca. 20 Jahre, 3 % Tilgung p.a. = ca. 15 Jahre). Lange Laufzeiten sind ein Vorteil, denn sie ermöglichen eine niedrige laufende Belastung. Nicht zu verwechseln mit der Laufzeit eines Darlehens ist die Zinsfestschreibung.


Laufzeitfonds

Fonds, die bereits bei Auflegung einen fest vereinbarten Auflösungstermin haben. Nach Ablauf der Zeichnungsfrist werden i. d. R. keine weiteren Fondsanteile mehr ausgegeben.


Leerverkauf

Verkäufer veräußert Wertpapiere, die er nicht besitzt, sondern von einem Broker geliehen hat und spekuliert damit auf fallende Kurse.


Leverage

siehe Hebel


Leveraged Buy-out (LBO)

Im Gegensatz zum MBO wird der Kauf hauptsächlich mit Fremdkapital finanziert. Dabei gilt: Je höher der Kreditanteil, desto grösser ist die mögliche Rendite (Hebelwirkung, Leverage).


LIBOR

Abk. für London Interbank Offered Rate. Zinssatz am Geldmarkt, zu dem die Kreditinstitute am Bankplatz London untereinander Gelder ausleihen bzw. anlegen.


Lieferung

"Macht der Käufer einer Option bzw. eines Optionsscheines von seinem Ausübungsrecht Gebrauch, so muss der Basiswert vom Stillhalter zum vereinbarten Basispreis geliefert (bei Calls) bzw. bezogen (bei Puts) werden. Bei Covered Warrants wird jedoch meistens ein Barausgleich vereinbart, also auf die Lieferung verzichtet.
Bei Futures besteht kein Ausübungsrecht. Die Lieferung findet immer statt. Deshalb gehen die meisten Marktteilnehmer ein Gegengeschäft ein, um nicht zur Lieferung verpflichtet zu bleiben. "


LIFFE

Abk. für London International Financial Futures Exchange. Bedeutende europäische Terminbörse.


Limit

Bezeichnet die Preis- bzw. Kursgrenze, die der Käufer o. Verkäufer von Wertpapieren für den Kauf o. Verkauf von Wertpapieren setzt.


Linienchart

Die Kassa- oder Schlußkurse werden zu einer Linie abgetragen. Werden die täglichen Kassa- oder Schlußkurse miteinander zu einer Kurskurve verbunden, so entstehen Liniencharts.


Liquidation

Auflösung eines Unternehmens und das anteilige Verteilen des eventuell nach Befriedigung der Gläubiger übriggebliebenen Restwertes.


Liquidität

"1. Börse allgemein: Marktsituation, in der auch große Transaktionen in einem Finanzinstrument abgewickelt werden können, ohne dass diese den Marktpreis nennenswert beeinflussen, d.h. Zustand, in dem stets Angebot und Nachfrage für ein Wertpapier besteht. Eine hohe Liqidität führt zu einer geringen Differenz zwischen Geld- und Briefkurs.
2. Optionen: Im Optionsscheingeschäft wird als Liquiditätsmaßstab regelmäßig die Umsatztiefe in einem Schein herangezogen. Liquidität wird bei Optionen und Optionsscheinen durch einen Market Maker gewährleistet."


Lock-Up-Periode

Zeitraum, in dem die Altaktionäre einer Neuemission nach der Erstnotierung keine Aktien veräußern dürfen.


Löschungsvormerkung

Die Löschungsvormerkung dient zur Sicherung von Ansprüchen bezüglich der Löschung von im Grundbuch eingetragenen Rechten. Ebenso wie die Auflassungsvormerkung ist auch die Löschungsvormerkung gewissermaßen eine vorläufige Eintragung.


Lombardsatz

Von der EZB festgelegter Zinssatz, zu dem diese den Kreditinstituten gegen Hinterlegung von Wertpapieren, Kredite gewähren.


Long-Call/-Put

Erwerb eines Calls/Puts, in der Erwartung steigender/fallender Kurse.


Long-Hedge

Absicherung gegen Preisschwankungen durch Eingehen einer Kaufposition im Termin- oder Optionsmarkt.


Long Position

"Ein Investor, der eine Option bzw. einen Optionsschein kauft, hält eine Long Position. Bei Futures hält der Käufer des Futures eine Long Position. Er muss bei Fälligkeit das Gut abnehmen.
Gegensatz: Short Position."


Lot

Los, Mengeneinheit eines Kontraktes.


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