Kinderzulage und Ökozulage sind an die Gewährung
der Grundförderung geknüpft. Für diese gilt eine Einkommensgrenze.
Ab 1.1.2000 darf der Gesamtbetrag der Einkünfte im ersten Jahr der Förderung
und im vorangegangenen Jahr insgesamt bei Alleinstehenden 81.807 Euro, bei
Ehegatten 163.614 Euro nicht übersteigen.
Für jedes Kind erhöht sich der Grenzwert um 30.678 Euro.
Beantragung beim Finanzamt, Auszahlung durch das Finanzamt jeweils am 15.3.
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Ökologische Komponente:
8 Jahre lang zusätzliche Zulage von 2% der Aufwendungen für den
Einbau von Solaranlagen, bestimmten Wärmepumpen, Anlagen zur Wärmerückgewinnung,
max. 256 Euro jährlich.
8 Jahre lang Zulage von je 205 Euro , wenn bei Neubau der Heizwärmebedarf
25% unter den Anforderungen der Wärmeschutzverordnung von 1994 liegt.
Voraussetzung: Die Investitionen müssen in beiden Fällen bis Ende
2002 abgeschlossen sein. Bei Herstellung oder Anschaffung eines Neubaus wird
die ökologische Zusatzförderung jedoch auf selbst genutzten Wohnraum
beschränkt, für die noch die Wärmeschutzverordnung von 1994
gilt.
Eigenkapital
1. Börse: Die Mittel bzw. Gelder, mit denen eine Aktiengesellschaft gegenüber
ihren Gläubigern haftet.
2. Immobilien: Im Zusammenhang mit einer Baufinanzierung versteht man unter
Eigenkapital all diejenigen Gelder bzw. geldwertigen Leistungen, die zur Finanzierung
der Immobilie herangezogen werden können.
- Bausparguthaben (zuteilungsreif!)
- Erlös von Aktien und festverzinslichen Wertpapieren
- Sparguthaben
- Bargeld
- Eigenleistungen
- bereits bezahltes Grundstück
- bereits bezahlte Gegenstände und Leistungen (Baumaterialien und Architektenleistungen)
Eigenleistungen
Bezogen auf Immobilien: Den Wert der persönlichen Arbeitsleistungen,
der sich jedoch schwer bewerten lässt. Zu beachten ist, dass Kosten für
Material und Handwerkszeug anfallen sowie ein erheblicher Zeitaufwand notwendig
ist.
Eindecken
Kauf eines Wertpapiers, eines Futures oder einer Option, die man zuvor verkauft
hat, ohne diese besessen zu haben (siehe auch Leerverkauf).
Einführungskurs
Kurs eines Wertpapiers am Tag der Börseneinführung/Kurs bei der
ersten amtlichen Notierung von Wertpapieren an der Börse.
Einheitskurs
Auch Kassakurs genannt; kleinere Orders werden zum Kassakurs abgerechnet.
Er wird einmal am Tag, meist um die Mittagszeit, vom Kursmakler festgelegt.
Wertpapiere mit größeren Umsätzen oder besonderem Publikumsinteresse
werden fortlaufend während der Börsenzeit notiert (Fortlaufende
Notierung).
Einkommensgrenzen
Die Eigenheimzulagen gibt es seit 1.1.2000 (Bauantrag oder Kaufantrag) nur,
wenn die Summe aus dem Gesamtbetrag der Einkünfte im Antragsjahr und
im Jahr davor 81.807 Euro / 163.614 Euro (ledig / verheiratet) nicht übersteigt.
Pro Kind erhöht sich diese Einkommensgrenze um 30.678 Euro (Eigenheimzulagengesetz).
Elastizität
Hebel multipliziert mit Delta. Daraus ergibt sich die Kennzahl für die
prozentuale Veränderung des Optionsscheinkurses bei einer prozentualen
Veränderung des Basiswertes.
Elliott-Wellen
Dieses nach seinem Erfinder R. N. Elliott benannte Verfahren technischer Analyse
basiert auf der Hypothese, Aktienkurse bewegten sich immer in wiederkehrenden
Wellenformationen.
Emerging Markets
Bezeichnung für die Wertpapiermärkte der Schwellenländer in
Südamerika, Asien, Afrika und teilweise im ehemaligen Ostblock.
Emission
Ausgabe von Wertpapieren; die Emission erfolgt entweder auf direktem Wege
(Selbstemission) oder durch Vermittlung von Kreditinstituten (Fremdemission).
Das Kreditinstitut führt dabei entweder den Verkauf kommissionsweise
für Rechnung des Emittenten durch oder übernimmt die Wertpapiere
zu einem festen Kurs und bietet sie zu einem höheren Kurs dem Publikum
an (Platzierung).
Emissionsbank
Finanzinstitut, welches die Platzierung neu zu begebender Wertpapiere übernommen
hat.
Emittent
Aussteller eines Wertpapiers, das an der Börse notiert und gehandelt
wird.
Enger Markt
Börsenhandel, bei dem nur wenig Umsatz stattfindet und dabei die Geld-/Briefspanne
sehr groß ist.
EOE
(Abk.) für European Options Exchange (Sitz in Amsterdam, NL).
Erbbaurecht
Das Erbbaurecht begründet das Recht, auf einem fremden Grundstück
ein Gebäude zu errichten und zu nutzen. Es stellt ein grundstücksgleiches
Recht dar und gibt dem Erbbauberechtigten während der Dauer des Rechts
Ansprüche, die einem Eigentümer weitgehend gleichkommen. Das Erbbaurecht
ist vererblich und veräußerlich. Es stellt eine Belastung des Grundstückes
dar und muss im Grundbuch eingetragen werden. Der wirtschaftliche Vorteil
des Erbbaurechtes liegt darin, dass für die Errichtung eines Gebäudes
oder einer Eigentumswohnung auf einem Grundstück zunächst nicht
der Grundstückskaufpreis bezahlt werden muss, sondern lediglich ein Erbbauzins
auf die Dauer des Erbbaurechtes. Das Erbbaurecht ist zeitlich befristet (üblich:
66 oder 99 Jahre). Bei Fristablauf endet die Rechtsstellung des Erbbauberechtigten
mit der Folge, dass das Eigentum am Gebäude nunmehr dem Grundstückeigentümer
zusteht. Für diesen Fall ist regelmäßig eine Entschädigung
des Erbbauberechtigten im Erbbaurechtsvertrag vereinbart.
Erfüllung
Lieferung und Bezahlung bzw. Barausgleich bei Termingeschäften.
Eröffnungskurs
Erster am jeweiligen Börstentag festgestellter Kurs eines Wertpapiers,
mit dem der Börsenhandel eröffnet wird.
Erschließungskosten
siehe Herstellungskosten.
Erwerbsnebenkosten
siehe Herstellungskosten.
Eskomptieren
= Bereits vorweggenommen. Seit längerem erwartete positive o. negative
Nachricht, die die Kursentwicklung eines Wertpapiers oder Index beeinflussen
kann, hat letztlich doch keine Auswirkung, da die Beeinflussung der Kursentwicklung
schon vor dem tatsächlichen Eintreten stattgefunden hat.
EUREX
Kooperation zwischen der Dt. Terminbörse (DTB) mit der Schweizer Terminbörse
(SOFFEX). An der EUREX werden standardisierte Termingeschäfte mit harmonisiertem
Regelwerk auf einer europäischen Handelsplattform gehandelt.
Euro-Anleihen
Am Euro-Kapitalmarkt gehandelte Anleihen von Industrieunternehmen, Banken
oder Staaten, die in einer Währung begeben werden, die i. d. R. nicht
die Heimatlandwährung des Emittenten ist.
Euro-Bund-Future
Terminkontrakt, der sich auf eine synthetische Bundesanleihe mit einem Kupon
von sechs Prozent und einer Laufzeit von achteinhalb bis zehn Jahre bezieht.
Euro-Kapitalmarkt
Markt für Euro-Anleihen in Dollar, D-Mark und anderen konvertiblen Währungen,
die i. d. R. von internationalen Bankenkonsortien begeben und zur Zeichnung
in einem oder mehreren Ländern angeboten werden. Wird auch als Euro-Bondmarkt
bezeichnet.
Europäisches Optionsrecht
Die Ausübung des Optionsrechts ist ausschließlich zum Ende der
Laufzeit möglich; im Gegensatz zum Amerikanischen Optionsrecht.
European Style
"Eine Option bzw. ein Optionsschein ist European Style, wenn er nur am
Ende der Laufzeit ausübbar ist.
Gegensatz: American Style. "
Exchange Traded Funds (ETF´s)
Fortlaufend an der Börse gehandelte Fondsanteile mit unbegrenzter Laufzeit,
die der Performance eines zugrunde liegenden Index folgen. Bei Indexfonds
folgt der Preis für einen Anteil einem vom Emittenten festgelegten Bruchteil
des Indexwertes. Aktiv gemanagte Fonds versuchen hingegen die Performance
eines Benchmark-Index zu schlagen.
Exercise Price
Basispreis
Exhaustion-Gap
Sogenanntes "Erschöpfungs"-Gap, das üblicherweise eine
Umkehr des bestehenden Trends signalisiert.
Exit
Verkauf einer Unternehmensbeteiligung. Der Exit erfolgt i. d. R. durch einen
Börsengang (Going Public) oder durch Veräußerung an einen
industriellen Investor bzw. strategischen Partner (Trade Sale). Weitere Möglichkeiten
sind der Verkauf an einen Finanzinvestor (Secondary Purchase) oder der Rückkauf
durch die Alteigentümer (Buy Back).
Exotischer Optionsschein (Exotic Option)
Oberbegriff für neuartige Optionen, die durch komplexe, nicht standardisierte
Ausstattungsmerkmale gekennzeichnet sind, z. B. eine Kombination von Caps
und Floors. Diese lassen sich mit den üblichen mathematischen Kennzahlen
nur bedingt bewerten.
Expiration
= Verfall. Datum, an dem der Optionsschein verfällt. Sofern der Optionsschein
einen inneren Wert aufweist, muss das Optionsrecht spätestens an diesem
Termin ausgeübt werden, ansonsten verfällt der Optionsschein wertlos.